Frankenstein oder Der moderne Prometheus
Mary Shelley
Frankenstein oder Der moderne Prometheus
Mary Shelley
Mary Shelleys Roman „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ entstand, als die damals 18-jährige Autorin während eines regnerischen Sommers 1816 am Genfer See mit Lord Byron und Percy Shelley eine Schauergeschichte verfasste – und schuf damit einen der einflussreichsten Romane der Literaturgeschichte. Der ehrgeizige Genfer Wissenschaftler Viktor Frankenstein erschafft im Streben nach der Erweckung von Leben aus Leichenteilen ein künstliches Wesen, wendet sich jedoch sofort angewidert von seiner Schöpfung ab. Die Kreatur, hochintelligent und ursprünglich gutmütig, wird durch die durchgängige Ablehnung, Isolation und Grausamkeit der Menschen zunehmend verbittert und rächt sich an ihrem Schöpfer, indem sie dessen Bruder, besten Freund und schließlich Braut tötet. Der Roman, erzählt in verschachtelten Rahmenhandlungen, mündet in einer erschöpfenden Verfolgungsjagd bis in die Arktis. Shelleys Werk gilt als einer der Gründungstexte der modernen Science-Fiction und als zeitlose Reflexion über wissenschaftliche Hybris, Verantwortung des Schöpfers und die Frage, was einen Menschen zum Monster macht.
A propos de l'auteur
Mary Shelley (1797–1851) war eine englische Schriftstellerin, Tochter der Philosophin Mary Wollstonecraft und Ehefrau des Dichters Percy Bysshe Shelley. Bereits mit 18 Jahren verfasste sie während eines Sommers am Genfer See den Roman „Frankenstein“, der als eines der ersten Werke der Science-Fiction gilt und die moderne Vorstellung vom Wissenschaftler als Schöpfer und Zerstörer begründete.