Couverture du livre Lafontaines Fabeln de Jean de La Fontaine

Lafontaines Fabeln

Jean de La Fontaine

Lafontaines Fabeln

Jean de La Fontaine

Jean de La Fontaines „Fables“ sind die berühmteste Fabelsammlung der französischen Literatur und gelten europaweit als Meisterwerk des Genres. Aufbauend auf antiken Vorbildern wie Äsop und dem römischen Fabeldichter Phaedrus verfasste La Fontaine zwischen 1668 und 1694 zwölf Bücher kurzer, kunstvoll gereimter Verserzählungen, in denen sprechende Tiere – der listige Fuchs, der eitle Rabe, der machtvolle, aber ungerechte Löwe, das unschuldige Lamm – stellvertretend menschliche Charaktere und gesellschaftliche Verhältnisse verkörpern. Mit eleganter, geistreicher Sprache und feiner Beobachtungsgabe entlarvt La Fontaine dabei nicht nur allgemeine menschliche Schwächen wie Eitelkeit, Heuchelei oder Habgier, sondern verpackt oft auch subtile Kritik an den Machtverhältnissen des höfischen Frankreich unter Ludwig XIV. in scheinbar harmlose Tierfabeln. Die Fables verbinden lehrhafte Moral mit hoher literarischer Kunstfertigkeit und gehören seit Generationen zum festen Bestand des französischen Schulunterrichts; in deutscher Übersetzung fanden sie ebenfalls breite Verbreitung.

A propos de l'auteur

Jean de La Fontaine (1621–1695) war ein französischer Dichter am Hof Ludwigs XIV. und der berühmteste Fabeldichter der Weltliteratur. In seinen „Fables“, die auf antiken Vorbildern wie Äsop aufbauen, lässt er sprechende Tiere menschliche Schwächen und die Machtverhältnisse seiner Zeit auf elegante, geistreiche Weise entlarven – bis heute Schullektüre in Frankreich.

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