Couverture du livre Das poetische Tagebuch de Kaiserin Elisabeth von Österreich

Das poetische Tagebuch

Kaiserin Elisabeth von Österreich

Das poetische Tagebuch

Kaiserin Elisabeth von Österreich

Das „poetische Tagebuch“ der Kaiserin Elisabeth von Österreich, besser bekannt als „Sisi“, versammelt Gedichte, die die Kaiserin heimlich zwischen etwa 1885 und 1888 verfasste und die zu ihren Lebzeiten unveröffentlicht blieben. Fern der glanzvollen, aber erdrückenden Zeremonien des Wiener Hofes, dem sie sich zeitlebens nicht zugehörig fühlte, schrieb Elisabeth in diesen Versen von ihrer tiefen Sehnsucht nach persönlicher Freiheit, ihrer intensiven Naturverbundenheit und einer melancholischen Distanz zu Pflichten der höfischen Repräsentation und zunehmend auch zu Familie und Ehe. Die Gedichte, oft im Geiste ihres verehrten Vorbilds Heinrich Heine verfasst, offenbaren ein deutlich persönlicheres, verletzlicheres Bild der Kaiserin als das öffentliche Image der schönen, unnahbaren „Sisi“. Erst lange nach ihrer Ermordung 1898 in Genf wurden Teile dieser privaten Lyrik der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und geben seither einen einzigartigen Einblick in das Innenleben einer der bekanntesten und zugleich rätselhaftesten Frauengestalten der europäischen Geschichte.

A propos de l'auteur

Elisabeth von Österreich-Ungarn (1837–1898), genannt „Sisi“, war Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn. Fern höfischer Konventionen und zunehmend rastlos auf Reisen, verfasste sie heimlich Gedichte von melancholischer Innigkeit, die zu Lebzeiten unveröffentlicht blieben. 1898 wurde sie in Genf von einem italienischen Anarchisten ermordet.

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