Couverture du livre Gedichte de Joseph von Eichendorff

Gedichte

Joseph von Eichendorff

Gedichte

Joseph von Eichendorff

Joseph von Eichendorffs Gedichte gehören zu den populärsten und meistvertonten der deutschen Sprache. In schlichten, oft volksliedhaften Strophen besingt er Naturmotive wie Wald, Mondschein und rauschende Bäche als Sinnbilder innerer Sehnsucht, religiöser Geborgenheit und romantischer Wanderlust – etwa in berühmten Gedichten wie „Mondnacht“, „Sehnsucht“ oder „Der frohe Wandersmann“ („Wem Gott will rechte Gunst erweisen“). Anders als viele seiner romantischen Zeitgenossen verband Eichendorff diese lyrische Innerlichkeit mit einem festen katholischen Glaubensfundament, das seinem Werk trotz aller Melancholie eine tröstliche, geborgene Grundstimmung verleiht. Seine Verse zeichnen sich durch klare Bildlichkeit, musikalischen Rhythmus und eine bewusst schlichte, fast liedhafte Sprache aus, die sie besonders für Vertonungen prädestinierte: Komponisten wie Robert Schumann („Liederkreis op. 39“), Felix Mendelssohn Bartholdy und Hugo Wolf setzten zahlreiche seiner Gedichte kongenial in Musik um. Die erste größere Sammelausgabe seiner Gedichte erschien 1837 und begründete seinen Ruf als „Dichter des deutschen Waldes“.

A propos de l'auteur

Joseph von Eichendorff (1788–1857) war preußischer Beamter und der wohl volkstümlichste Dichter der deutschen Spätromantik. In Schlesien als Adliger geboren, besang er in schlichten, oft vertonten Gedichten Wanderlust, Wald und Sehnsucht. Seine Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ wurde zum Inbegriff romantischer Unbekümmertheit und Freiheitsliebe.

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